Über mich

Mein ganzes berufliches Leben seit meiner Schulausbildung habe ich sehr bewußt
in den Dienst für die Demokratie und deren Werte, hier und auch im Ausland gestellt.
Zunächst hatte ich mich ganz gezielt dort einsetzen lassen, wo Terroristen und Extremisten gegen unsere demokratische Grundordnung mit Gewalt vorgegangen sind.

Als unser Vaterland wieder eins wurde, habe ich meine Prioritäten im wiedergewonnenen Teil unseres Heimatlandes gesehen und bin zeitnah nach dem Fall der Grenze, die direkt vor unserer Nase unser Volk trennte, nach Thüringen gegangen und habe mich dort in den Aufbau einer demokratisch ausgerichteten Polizei beteiligt.

Dort wurde ich im Rahmen einer Praxisbewährung als amtierender Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Weimar 1995 erstmals mit den Folgen des Balkankrieges konfrontiert. Dort wurde direkt vor unseren Augen im Herzen Europas die Grundwerte von Menschlichkeit und Demokratie mit Füßen getreten, ethnische Säuberungen und Genozid begangen und die internationale Gemeinschaft schaute viel zu lange zu und die erste große Flüchtlingswelle traf unser Land.

Als hier viele noch an den Stammtischen diskutierten, habe ich mich freiwillig zum Einsatz bei den Vereinten Nationen als Polizeibeobachter und Ausbilder in Bosnien-und Herzegowina gemeldet.  In zwei Auslandseinsätzen habe ich hier zusammen mit Kollegen aus 48 Nationen meinen persönlichen bescheidenen Beitrag dazu geleistet, dass dort seit mittlerweile 25 Jahren die Waffen schweigen.

Wie alle Teilnehmer dieser UN-Friedensmission bin ich seitem Träger der UN-Friedensmedaille.

Nun, da sich meine Dienstzeit bei der Polizei langsam dem Ende nähert, muss ich feststellen, dass an der Basis unserer eigenen Demokratie Defizite entstanden sind, die die grassierende Politikverdrossenheit in unserer Gesellschaft par excellance widerspiegeln.

Als Betroffener der verfehlten Straßenausbaupolitik durfte ich erleben, wie wenig hier in der eigenen Gemeinde die Belange der Betroffenen eine Rolle spielen und wie diese Gemeindepolitik mir meine Altersversorgung zu rauben droht.

Dabei geht es mir noch relativ gut, meine Familie und ich werden dieses finanzielle Desaster, welches mich eine fünfstellige Summe kosten wird, irgendwie überleben.
Bei Nutzung der heute zulässigen Stundungsmöglichkeit muss ich mir eben vornehmen, mindestens 76 Jahre alt zu werden, um jährlich eine Summe von über 1000.- € plus Zinsen abzustottern.

Doch was ist mit der alten Oma mit vielleicht 900 € Rente, die ein solcher Schlag ebenfalls zu treffen droht, nur weil ihr Grundstück eine ähnliche Größe hat und deren Kinder bereits aus nachvollziehbaren Gründen die Landflucht angetreten haben?
Was ist mit der jungen Familie, die gerade so über die Runden kommt, nachdem sie sich den Traum von eigenen Heim erfüllt haben?
Was ist mit dem Menschen, dessen Firma dicht gemacht hat und der mit Hartz 4 über die Runden kommen muss und dem eine solche Forderung sprichwörtlich das Genick bricht? Was ist mit der Alleinerziehenden, deren Familenglück zerbrochen ist und die gerade so noch ihr Heim halten kann?

All sie sind in den Augen der Banken nicht mehr kreditwürdig und sie werden auch
die nächsten 20 Jahre nicht die Raten aufbringen können. Raten für etwas, was ihnen nicht gehört, sie nicht kaputt gemacht haben und was andere für sie bestellt haben aber die Rechnung dafür ihnen präsentieren und noch behaupten, dass das schließlich zu ihrem Vorteil gemacht wurde.

Dies hat mich in den Kampf gegen diese ungerechten unsozialen Straßenausbaubeiträge getrieben, zunächst als Vorsitzender des Vereines "Anliegerschutz gegen Gebührenkatastrophe", in dem sich knapp 100 Hohenrodaer Bürger zusammen geschlossen haben.

Landesweit habe ich mich in der Gründung der "AG Straßenbeitragsfreies Hessen" engagiert, die vor einem Jahr mit zunächst 14 Bürgerinitiativen startete und mittlerweile auf 60 Bürgerinitiativen landesweit angewachsen ist.

Als einer ihrer vier Sprecher durfte ich im April im Innenausschuss des Landtages unsere Positionen vortragen. Leider hat die schwarz-grüne Landesregierung das Thema auf Empfehlung des Hessichen Stäfte- und Gemendebundes (HSGB) unter der Rubrik "kommunale Selbstverwaltung" abgetan und den Kommunen den schwarzen Peter zugeschoben. Durch die neue Regierungskoalition, die auch die alte ist, wird sich landesweit so schnell nichts ändern.

Auch wenn der landesweite Kampf weitergeht und ich mich dort auch weiterhin engagieren werde, muss das Problem jetzt und hier in unserer Gemeinde selbst gelöst werden. 

Unsere Gemeindepolitiker fühlen sich aber außerstande, hier das Problem bürgerfreundlich zu lösen. Im letzten Jahr wurden die Anteile der Bürger in Anliegerstraßen von 75 auf 60 % "reduziert".

Glaubt man wirklich, dass das das eigentliche Problem löst? Noch immer werden mindestens vierstellige, gerade bei unserern dörflichen Strukturen auch oft fünfstellige Beträge fällig, ohne jegliche Rücksicht auf die Leistungsfähigkeit der Beitragspflichtigen.

Wer Probleme sucht, wird Gründe finden etwas nicht zu tun, nur wer kreativ nach Lösungen suchen will, der kann Wege finden.

Nachdem man offenbar nicht gewillt ist, nach besseren Lösungen zu suchen und die bisherigen Initiativen für eine sozialere Version der Beitragserhebung konsequent blockiert, hat man mit dem kurzfristig anberaumten Wahltermin die Bürgerunfreundlichkeit auf die Spitze getrieben und offenbar versucht, eine Gegenkandidatur fast unmöglich und damit die Wahl zu einer Abstimmung mit einem Kandidaten, dem Amtsinhaber zu degradieren.

Damit wird meine Vorstellung von demokratischen Spielregeln mit Füßen getreten, damit war dann endgültig der Bogen überspannt und sprichwörtlich der Rubikon
überschritten.

Daher habe ich mich entschlossen, ebenfalls für das höchste Amt in unserer Gemeinde zu kandidieren, um hier aktiv etwas zu verändern.

Weiter unten auf dieser Seite finden Sie einige persönliche Angaben, auf den folgenden Seiten etwas zu meinen Vorstellungen und Zielen, die ich gerne als BÜRGERmeister unserer Gemeinde anstreben möchte.

Sie haben die Wahl, nutzen Sie sie auch und gehen Sie zur Wahl. 

Die Wahl ist erst dann entschieden, wenn am 10. März um 18.00 Uhr die Wahllokale schließen und die letzten Stimmen ausgezählt sind!

Wählen Sie den bürgerfreundlichen Wandel!

Persönliches

 August 1963    Geburt in Bad Hersfeld


Familienstand   verheiratet, 

1 Kind, 17 Jahre

Schule

von   bis


1970   1974   Grundschule in Hohenroda-Ausbach


1974   1976   Förderstufe in Philippsthal/Werra


1976   1980   Realschule in Philippsthal/Werra

                             Abschluss der mittleren Reife


1980   1983   Gymnasiale Oberstufe in Heringen/Werra

                              Abschluss der allgemeinen Hochschulreife

Wehrdienst

01.07.1983   31.03.1984   
Grundwehrdienst   PzGrenBat. 52 

Rotenburg/Fulda

Studium

01.04.1984   31.03.1987   Fachhochschule für öffentliche

 Verwaltung des Bundes in Köln   und Wiesbaden


  Abschluss :    Diplomverwaltungswirt (FH)

Dienstliche Stationen BKA Wiesbaden

1987- 1991


Sachbearbeiter    BKA Wiesbaden 
                                         Abteilung Terrorismus


Dienstliche Stationen LKA Thüringen

15.09.1991   14.01.1992   Abordnung zum Aufbaustab  
Landeskriminalamt Thüringen Dezernat

Dienstliche Stationen Kriminalpolizei Gotha

15.01.1992   14.04.1992   Abordnung zur KPI Gotha, 

                                                          Leiter / K 33 m.d.W.d.DG.b.


Versetzung zur Landespolizei Thüringen 

15.04.1992   14.09.1994  Leiter Kommissariat 33 (poizeilicher Staatsschutz)  bei der KPI Gotha


15.09.1994   14.09.1998   Leiter Kommissariat  34 (Kriminaldauerdienst)  bei der KPI Gotha

Besondere Verwendungen

01.09.1994   30.11.1994       Leiter Verfügungsgruppe 
                                                             zugleich  Vertreter des  Leiters       
                                                             Polizeiinspektion Gotha Süd 

     

01.12.1994   31.05.1995       Leiter Polizeiinspektion Weimar   

Dienstliche Stationen Wartburgkreis

15.09.1998   30.06.2006   Leiter Ermittlungsgruppe bei der 

                                                            Polizeiinspektion Eisenach


  01.07.2006  31.03.2013  Leiter Einsatz-und Streifendienst,                                                             zugleich Vertreter des Leiters 

                                                           PoIizeiinspektion Bad Salzungen


  davon ab 21.03.2011         Leitung der Polizeiinspektion   

                                                           Bad Salzungen aufgrund Vakanz


  seit 01.04.2013                    Leiter Polizeiinspektion 
                                                           Bad Salzungen

Auslandsverwendungen Vereinte Nationen

06.06.1997   20.01.1998       UNMIBH 
                                                               in Bosnien und Herzegowina 
                                                               IPTF Station Gradiska 

                                                               Investigator 
                                                               Human Rights Violations


18.07.2000   23.07.2001       UNMIBH 
                                                                in Bosnien und Herzegowina  
                                                                IPTF Station Gradiska  

  

                                                                Advisor Borderpolice   

                                                                Dienstschichtleiter

sowie


01.12.2000   23.07.2001       Station Commander 
IPTF Station  Gradiska           (Dienststellenleiter)

  

Beamtenrechtliche Eckdaten

04.07.1983               Eintritt in den öffentlichen Dienst                                                        (Grundwehrdienst)


01.04.1984               Ernennung zum Beamten auf Widerruf


01.04.1987               Ernennung zum Beamten auf Probe


19.07.1990                Ernennung zum Beamten auf Lebzeit


30.03.2009             Ernennung zum 
                                         Ersten Polizeihauptkommissar